KSG Zukunftstage 2019
19—20 Sep

Mit dem Robotertaxi zum Meeting? In 7 Steps zum Digitalen Unternehmen? Die Zukunft wird aufregend! Und für Sie sogar schon im September. 

Bei den KSG Zukunftstagen vom 19. bis zum 20. September 2019 werden wieder hochkarätige Branchenexperten ihr Know-how mit uns teilen. Schwerpunkte bilden in diesem Jahr die Themen Künstliche Intelligenz (KI) und Elektronikfertigung 4.0. Lassen Sie sich inspirieren. Stillen Sie Ihren Wissensdurst und tauschen Sie sich mit interessierten Branchenkollegen aus. 

Jetzt Ticket sichern:
Melden Sie sich hier bequem an. Warten Sie nicht zu lange, denn die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Und Zimmer buchen:
Ticket gesichert? Perfekt, denn während der KSG Zukunftstage haben wir für Sie im penta Hotel Chemnitz ein Zimmerkontingent reserviert. Einfach bis 15.07.2019 Ihre Übernachtung zu unseren Sonderkonditionen buchen – unter dem Stichwort „KSG Zukunftstage“. Am besten per Telefon: +49 371 33410 oder E-Mail: reservations.chemnitz@pentahotels.com

Veranstaltungsort:
penta Hotel Chemnitz
Salzstraße 56, 09113 Chemnitz
 

Wir freuen uns auf Sie!

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Experten zu Gast

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Prof. Dr. Wolfgang Ertel

Künstliche Intelligenz, lernfähige Roboter und ihre Auswirkungen auf die Arbeitswelt

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Sebastian Seifert

Entwicklung des Leiterplattenmarktes

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Ralph Fiehler

Antworten der KSG auf die Roadmap der europäischen Leiterplattentechnologie und den wichtigsten Zukunftstrends

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Alexander M. Schmoldt

RFID im PCB – Smarte Leiterplatten mit eingebetteter RFID steuern die Elektronikfertigung 4.0

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Swen Klöden

Mit Lean-Methoden zu Operational Excellence

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Sanjay Sauldie

Die Auswirkungen der digitalen Transformation auf die Gesellschaft und B2B-Unternehmen 

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Matthias Stickel

Digitalisierung in der KSG-Leiterplattenfertigung

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Johann Hackl

Basismaterial - die optimale Funktionalität einer Elektronikbaugruppe beginnt mit der richtigen Auswahl des Basismaterials für Leiterplatten

Programm

18. September

ANREISE

19. September

TAG 1

Prof. Dr. Wolfgang Ertel, Beauftragter für Nachhaltige Entwicklung - Hochschule Ravensburg-Weingarten

Serviceroboter, Smart Homes und Robotertaxis: Die zahlreichen Anwendungen der künstlichen Intelligenz (KI) werden unser Leben in wenigen Jahren stark verändern. Der Referent wird über maschinelles Lernen, automatische Diagnose in Technik und Medizin sowie über Serviceroboter für alte Menschen und Menschen mit Behinderung berichten. Darüber hinaus über neueste Forschungen zur Kreativität in der KI. 

Prof. Dr. Wolfgang Ertel hat fast 30 Jahre Erfahrung in der Künstlichen Intelligenz (KI). Anhand spektakulärer Erfindungen wird er aufzeigen, dass das faszinierende Zeitalter der KI und der autonomen Systeme längst begonnen hat. Lernfähige Roboterautos führen demnächst zu einer Revolution beim Personennahverkehr mit optimalem Komfort und gleichzeitig deutlich besserer Ökobilanz. 

Im nächsten Schritt werden Serviceroboter im Haushalt putzen, aufräumen und bügeln. Einerseits sind derartige Systeme ein Segen für die Menschheit. Andererseits gibt es zum Beispiel aber auch Killerroboter, die in Kriegsgebieten eingesetzt werden können. Außerdem haben viele Menschen Angst vor KI-Systemen, die unsere Arbeitsplätze und in ferner Zukunft vielleicht die ganze Menschheit vernichten. Der Referent diskutiert diese Fragen und Ängste und präsentiert Lösungsansätze für eine nachhaltige Zukunft mit KI.



Prof. Dr. Wolfgang Ertel ist Leiter des Instituts für Künstliche Intelligenz an der Hochschule Ravensburg-Weingarten. Er hat in Konstanz Physik und Mathematik studiert und ist seit 1987 als Forscher in der Künstlichen Intelligenz tätig. Seine Spezialgebiete sind maschinelles Lernen und lernfähige Roboter. Er berät Firmen, Sozialträger und Politiker zu diesen Themen und arbeitet an mehreren Forschungsprojekten über Assistenzroboter, lernfähige Maschinen und Diagnosesysteme. Seine Lehrgebiete sind Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen, Mathematik, Theoretische Informatik und Nachhaltigkeit.

Sebastian Seifert, Leitung Key Account & Export | KSG GmbH

Elektronik prägt unser Leben immer stärker. Ob smart Home, Fitness Tracker oder Industrie 4.0 - mittlerweile ist kein Bereich unseres Alltags oder unserer Freizeit vorstellbar, der sich nicht durch elektronische Innovationen getrieben verändert. Und das in nie dagewesener Geschwindigkeit. Inwiefern der Leiterplattenmarkt davon profitiert und welchen Veränderungen er dabei unterliegt, wird in diesem Vortrag dargestellt.



Herr Seifert wurde 1982 in Karl-Marx-Stadt geboren. Nach dem Abschluss seines Hochschulstudiums zum Diplom-Kaufmann war er zunächst in der Automobilindustrie und als Consultant tätig, bevor er 2012 seine Tätigkeit im Vertrieb der KSG GmbH aufnahm. Hier war er zunächst als Key Account Manager für das Automotive-Geschäft des Unternehmens verantwortlich. Seit 2018 trägt Herr Seifert als Leiter Key Account und Export sowie als stellvertretender Leiter Vertrieb die Verantwortung für die Weiterentwicklung beider Unternehmensstandorte.

10.15 - 10.45 Uhr Kaffeepause

Ralph Fiehler, Leiter Entwicklung / Investitionen, Prokurist KSG GmbH

Die im Jahr 2019 überarbeitete ZVEI-Roadmap der europäischen Leiterplattentechnologien gibt einen umfassenden Ausblick auf die Entwicklungstrends des europäischen Leiterplattenmarktes in den nächsten 5 Jahren. Die KSG als ein technologischer Marktführer wird diese Zukunft aktiv mitgestalten. Der Vortrag gibt einen umfassenden Einblick in die Entwicklungs- und Investitionsprojekte, die seit dem letzten Technologietag bei der KSG realisiert wurden. Darüber hinaus werden technologische Zukunftsprojekte sowie die Investitionsschwerpunkte 2019/2020 präsentiert.    



Ralph Fiehler wurde 1963 in Cottbus geboren. 1991 beendete er erfolgreich sein Fachschulstudium zum Maschinenbauingenieur. Sein beruflicher Werdegang führte ihn über verschiedenste leitende Positionen in der Fertigung und dem Qualitätsmanagement der FUBA Printed Circuits GmbH in Dresden im Jahr 2002 zur KSG Leiterplatten GmbH. Bei KSG trägt er als Prokurist Verantwortung für die Fachbereiche Forschung/ Entwicklung und Investitionsrealisierung.

Alexander M. Schmoldt, Manager Business Innovation & Incubation, Murata Europe

Im Vortrag wird vorgestellt, wie ein PCB und damit ein Elektronikprodukt nahezu prozessneutral in ein smartes Objekt umgewandelt werden kann. Dadurch kann es nahtlos in ein Cyberphysikalisches System (CPS) integriert werden. Die dazu notwendige Schlüsseltechnologie ist RFID. Weiterhin wird die digitale Fertigungslinie vorgestellt, die im Technikum der Firma Zollner aufgebaut wurde und dort auch besichtigt werden kann. Diese Linie ist durch die Kooperation der Firmen im Konsortium „RFID in der SMT“ entstanden und stellte die praktische Umsetzung des Konzeptes dar. Augenmerk wurde bei dieser Umsetzung besonders auf die Möglichkeit gelegt, bereits existierende SMT-Linien mit der notwendigen Infrastruktur auszustatten. Mit dieser Linie ist quasi eine Blaupause für die Umsetzung auch in anderen Bestücklinien geschaffen worden. Außerdem wird eine Betrachtung angestellt, wie durch die RFID-Funktion Mehrwert über den gesamten Produktlebenszyklus generiert werden kann. Nicht zuletzt wird dabei auch auf das Thema EOL und WEEE-Regulative eingegangen.



Alexander M. Schmoldt ist seit 2016 Manager Business Innovation & Incubation Europe bei Murata. Davor war er, seit seiner Anstellung bei Murata 2009, dort für den erfolgreichen Aufbau des RFID-Geschäfts in Europa als Produktmanager zuständig.

2011 gründete er das Konsortium RFID Value Creators in Electronics, welches es sich zur Aufgabe gemacht hat, RFID Technologie für die Elektronikindustrie gewinnbringend nutzbar zu machen. 2016 gründete er dann mit den Firmen Zollner, Rehm, ASM PT, Nokia Networks und Beta LAYOUT das Konsortium „RFID in der SMT“. Dieser Verbund von Firmen hat mit Hilfe von UHF RFID-Technologie eine Blaupause für die Digitalisierung einer SMT-Linie entwickelt, die eine Umsetzung Cyberphysikalischer Systeme in der Praxis darstellt. Angetrieben sind die Teilnehmer von der Machbarkeit und dem Vorsatz, Vorteile für die Elektronikproduktion auf Basis des Industrie 4.0 Konzepts zu erzielen.

In diesem Zusammenhang wirkt er auch regelmäßig als Referent auf Kongressen und Messen. 

Vorher, seit Ende der 90er, war er u.a. tätig bei EPSON TOYOCOM und anschließend der Swatch Group Electronic Systems als Product Manager und Key Account Manager. Durch seine profunden Kenntnisse der japanischen Sprache und Kultur wirkt der ehemalige Stipendiat des japanischen Kultusministeriums seit 20 Jahren in Brückenfunktionen zwischen dem japanischen und europäischen Markt. Alexander M. Schmoldt ist aktives Mitglied bei den Industrieverbänden AIM Deutschland und ZVEI.

Swen Klöden, Werkleitung Gornsdorf 

Die Welt verändert sich rasant schnell und ist deutlich komplexer geworden. Wir wollen Ihnen zeigen, was wir im Werk tun, um unsere hervorragende Marktposition auch in Zukunft zu sichern. Im Vortrag erfahren Sie, wie wir Prozessorientierung in der Werksorganisation leben und wie Flussprinzipien in unserer Leiterplattenproduktion zum Einsatz kommen. 



Swen Klöden wurde 1972 in Freiberg geboren. 1997 beendete er erfolgreich sein Fachhochschulstudium zum Dipl.-Betriebswirt (FH) mit dem Schwerpunkt Logistik und Produktionswirtschaft. Über verschiedene Stationen und Funktionen bei namhaften Automobilzulieferern wie Brose, TAKATA, Weidplas und Grammer kam er im Mai 2018 zur KSG. Seit mehr als 15 Jahren verfügt Swen Klöden über umfangreiche Erfahrungen in der Leitung von Fabriken mit verschiedenen Produkten und Technologien. 

12.45 - 13.45 Mittagspause

Einheitliche Rundgänge mit unterschiedlichen Startpunkten

19.00 Hotel Abendessen mit kleinem Abendprogramm im Anschluss

20. September

TAG 2

Sanjay Sauldie, Digital Business Consultant

Mit Hilfe des Internets ist jeder in der Lage, die Spielregeln ganzer Branchen zu revolutionieren. Absolute Neulinge und etablierte Unternehmen können die digitalen Herausforderungen meistern und sich erfolgreich als Marke über das Internet positionieren – oder aber Opfer der digitalen Evolution werden.

Mit welcher Strategie erreichen B2B-Unternehmen den höchsten Return on Invest und werden Motor der Digitalen Revolution? In sieben Schritten, die weltweit an über 400 Unternehmen erprobt wurden, kann die Digitalisierung gemeistert werden. Dieser Vortrag verrät Ihnen, was wann und wie zu tun ist, damit Ihr Unternehmen nicht von Mitbewerbern und Startups etc. überholt wird und Sie von der Digitalisierung optimal profitieren können – in verständlichen Worten und klaren Aussagen! Lassen Sie sich begeistern!



Sanjay Sauldie, geboren in Indien, aufgewachsen in Deutschland, studierte Mathematik und Informatik an der Universität Köln, machte seinen Master of Sciences (M.Sc.) an der Universität Salford (Manchester, UK) zum Thema digitale Disruption und digitale Transformation (2017) und wurde am EMERITUS (Singapur) in der MIT-Methode des Design Thinking (2018) ausgebildet. Er ist Direktor des Europäischen Internet Marketing Institutes EIMIA. Ausgezeichnet vom internationalen Weltverband der Webmaster in Los Angeles/USA mit dem Internet-Oscar „Golden Web Award“ sowie zweimal mit dem „Innovationspreis der Initiative Mittelstand“, ist er einer der gefragtesten europäischen Experten zu den Themen Digitalisierung in Unternehmen und Gesellschaft. In seinen Vorträgen und Seminaren zündet er ein Feuerwerk von Impulsen aus der Praxis für die Praxis. Er schafft es, die komplexe Welt der Digitalisierung in einfachen Worten für jedermann verständlich zu machen. Sanjay Sauldie fesselt seine Zuhörer mit seiner bildhaften Sprache und animiert dazu, die wertvollen Tipps sofort in die Tat umzusetzen – eine echte Bereicherung für jedes Event! Der international und national ausgezeichnete Redner eröffnet unseren zweiten Konferenztag.

Matthias Stickel, Leitung Verfahrenstechnik | Prokurist | KSG GmbH

Connectivity – predictive maintenance – traceability – der Vortrag gibt Einblicke, wie das Thema Digitalisierung bei der KSG GmbH umgesetzt wird, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, welche Vorteile sich draus ergeben und welche wichtige Rolle die Mitarbeiter dabei spielen. 



Herr Matthias Stickel, geboren 1972 in Sindelfingen, arbeitete nach erfolgreichem Studium der Mechatronik an der Fachhochschule für Technik in Esslingen als Entwicklungsingenieur bei der Robert Bosch GmbH. Im Anschluss war er für 14 Jahre bei Multek für verschiedene Leiterplatten-Fertigungsbereiche und für die Entwicklungsabteilung verantwortlich bevor er zuletzt die Einführung und den weltweiten Transfer von Technologien koordinierte. Seit 2013 ist Herr Stickel bei der KSG GmbH und war 3 Jahre für die Fertigung und die Fertigungstechnologie verantwortlich, bevor er im September die zentrale Leitung der Technologie übernahm.

11.00 - 11.30 Kaffeepause

Johann Hackl, Product Manager | KSG Austria GmbH

Das Basismaterial ist die Grundlage jeder Leiterplatte und elektronischen Baugruppe. Inzwischen gibt es eine kaum zu überblickende Vielzahl an Basismaterialien mit ebenso vielfältigen Eigenschaften für unterschiedlichste Anwendungen. Im Vortrag erfahren Sie mehr über die grundlegenden Eigenschaften der Basismaterialien und erhalten wichtige Informationen zu den relevanten Kenngrößen, die für die Auswahl des passenden Basismaterials entscheidend sind. 



Johann Hackl kann sich durchaus als Pionier auf dem Gebiet der Leiterplattenentwicklung bezeichnen. Mit seiner Erfahrung von über 30 Jahren als Leiterplattentechnologe war Herr Hackl stets an allen relevanten technologischen Weiterentwicklungen bei KSG Austria beteiligt. Heute unterstützt er als Experte Kunden bei der Entwicklung und Umsetzung von Hochstromprojekten genauso wie im Bereich der fortschreitenden Miniaturisierung und 3D-Leiterplatten.

12.30 Verabschiedung

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