Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit sehen wir als Dauerauftrag. Sie zieht sich bei KSG wie ein grüner Faden durch alle Bereiche. Dabei behalten wir den Rundum-Blick und wahren gleichzeitig ein Auge für Details. Nur so lassen sich Wertschöpfungsprozesse sowie nachhaltige Unternehmensstrategien auch wirklich erkennen, leben und verbessern.

KSG sieht sich in der Verantwortung, seine Geschäftstätigkeit sozialverträglich und umweltfreundlich zu gestalten.

Wir fokussieren uns auf
folgende Kernthemen:

Ressourcenschonung und Energieeffizienz sowie reduzierte Medienverbräuche (z. B. Wasser) – bezogen auf hergestellte Produkte– sind für unsere Nachhaltigkeitsstrategie besonders wichtig. Wir betrachten dazu nicht nur interne Prozesse, sondern beziehen die gesamte Lieferkette ein – vom Lieferanten über den Transport bis hin zu unseren Kunden. Über Jahre wurden erfolgreich wiederverwendbare Ressourcen (Kupfer, Silber, Wärme) »geerntet«, wiederholt genutzt, beziehungsweise CO2-schonend verwertet.

Download: Unsere Umwelt- und Energiepolitik

Wir bekennen uns zu einem konstruktiven, respektvollen Umgang und Dialog mit allen Bezugsgruppen. Diese offene Feedback-Kultur bestimmt unser Handeln in Gegenwart und Zukunft. Sobald uns Meldungen über Mängel, Verstöße oder Diskriminierung jeder Art erreichen, stellen wir uns diesen Themen mit der angebrachten Seriosität und Diskretion. Zufrieden sind wir erst, wenn ein Sachverhalt sicher gelöst wurde.

Haus des Wissens

Wir erweitern unser Wissen ständig und legen großen Wert darauf, dass dieses Wissen auch unseren Kunden zu Teil wird. Die Strategie dabei: Immer einen Schritt voraus sein. Mit Schulungsplänen, eigenen F&E-Kapazitäten sowie Expertenwissen (angefangen in der Technischen Auftragsvorbereitung bis zur Abwasserbehandlung) stellen wir zukunftsrelevantes Know-how langfristig sicher.

Dabei haben wir nicht nur die Leiterplatten selbst im Fokus. Das Streben nach Wissensvorsprung betrifft auch Innovation, LEAN-Kultur, Qualitäts- sowie Umweltmanagement und Energieeffizienz. Eigene KATA-Teams erzeugen Prozesswissen und verbessern Abläufe und Prozesse.

Verantwortungsvoller und attraktiver Arbeitgeber

Die KSG Unternehmenskultur lässt sich kurz und knackig zusammenfassen: Teamgeist, Leidenschaft, Erfolgsorientierung bei ebenso respektvollem wie auch menschlichem Miteinander. Dadurch entstehen ein angenehmes Klima, eine offene Kommunikation und eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit fast automatisch. Das spüren Kunden, Lieferanten, Behörden, Anwohner und kommunale Einrichtungen und natürlich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie alle profitieren davon und schätzen das glaubwürdige Handeln der KSG.

Nicht zuletzt auch, weil unsere Aussagen transparent sind, Vertrauen schaffen und das Nachhaltigkeitsprinzip verfolgen. Wir sind Mitglied im ZVEI und leben aktiv dessen Code of Conduct. Lehrausbildung und Duales Studium, die gezielte Förderung von Talenten und des Nachwuchspools sowie passgenaue Qualifikation befähigen KSG zu einer nachhaltigen Personalentwicklung.

Eine frühzeitige Berufsorientierung (bevorzugt in MINT-Fächern) wird durch Ausbildungsmessen, Job-Tage und die »Woche des offenen Unternehmens« gefördert. Kita-Zuschüsse, Gesundheitsförderprogramme, offene Mitarbeitertage im Unternehmen und gemeinsame Veranstaltungen (z. B. Weihnachtsfeier, Sportveranstaltungen und Sommerfest) führen zu einer hohen Identifikation mit den Werten der KSG.

Ob Gornsdorf oder Gars – wir KSG‘ler sind stolz auf unsere Firmentraditionen und die nachhaltige Personalkultur. Natürlich ist dafür auch der Arbeits- und Gesundheitsschutz elementar wichtig. Dazu zählt u.a., Arbeitsunfälle vorbeugend zu vermeiden und  Risiken niedrig zu halten. Sehr hoch liegt die Messlatte für Sicherheit. Dabei spielt die richtige Einstellung zu gesetzlichen sowie intern aufgestellten Regeln eine Hauptrolle. Dafür gehen unsere Führungskräfte seit jeher mit gutem Beispiel voran.

Das ist für uns einfach selbstverständlich: Als lokal ansässiges Unternehmen nehmen wir unsere Verantwortung für die Menschen und für die Gesellschaft wahr. Aus diesem Grund unterstützen wir regionale Projekte und Vereine, die insbesondere einer aktiven Jugendarbeit nachgehen. Gern untersützen wir Projekte der Kindergärten und Grundschulen, in denen die Kinder unserer Mitarbeiter sich tagsüber gut aufgehoben fühlen. Wir spannen den Bogen von der Kita bis zur Hochschule und Universität. So sind wir seit Jahren Sponsor mehrerer Deutschlandstipendien. Und wir unterstützen studentische Projekte wie das Racing Team der westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ): 

Sponsor des WHZ Racing Teams

Die Formula Student ist ein internationaler Konstruktionswettbewerb, bei dem Studententeams aus der ganzen Welt mit selbst konstruierten und gefertigten Rennwagen gegeneinander antreten. Seit 2016 konstruiert und fertigt das WHZ RacingTeam aus Zwickau jährlich in akribischer Teamarbeit einen einsitzigen, technisch anspruchsvollen Rennwagen, um damit gegen andere Teams aus aller Welt anzutreten. Allerdings gewinnt nicht das schnellste Auto. Oben auf dem Siegertreppchen steht das Team, welches das beste Gesamtpaket aus Konstruktion, Rennperformance, Finanzplanung und Verkaufsargumenten an den Start gebracht hat.

Für viele ist das eine einmalige Chance, sich schon im Studium international und praxisnah zu beweisen. Und das zieht an. In den Genuss der energiegeladenen Event-Atmosphäre kommen immer mehr Teams. Mittlerweile werden die Formula-Student-Wettbewerbe global ausgetragen.

Das WHZ Racing Team selbst ist nun seit 13 Jahren mit von der Partie. Anfangs noch mit einem Verbrenner-Fahrzeug und seit 10 Jahren auch mit einem batterieelektrischen Rennwagen.

Seit der Saison 2014 ist die KSG GmbH treuer Sponsor des WHZ Racing Teams – für deren selbst entworfene Platinen der Steuergeräte und HV-Platinen im Akkukasten. Die Zusammenarbeit beschreibt das Racing Team von der WHZ wie folgt: »Unseren speziellen Wünschen konnte nachgekommen werden: ausgefallene geometrische Formen, spezielle Farben, Starrflex-Platinen, Dickkupfer-/Iceberg®-Leiterplatten für die Stacks im Akkukasten oder eine schnelle Fertigung von nachgereichten Revisionen waren kein Problem. Wir bedanken uns für die langjährige und unkomplizierte Zusammenarbeit mit einem zuverlässigen Partner, der uns bei diesem studentischen Projekt unterstützt und freuen uns auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit«.

KSG ist ein international agierendes Unternehmen und sieht sich als Unternehmen mit langer Tradition in der Verantwortung, seine Geschäftstätigkeit sozialverträglich und umweltfreundlich zu gestalten.

Als Mitglied des ZVEI (Zentralverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie) haben wir uns dem „Code of Conduct“ des ZVEI angeschlossen. Dieser Code orientiert sich an international etablierten Maßstäben und deckt unter anderem Folgendes ab:

  • Einhaltung der Gesetze
  • Verbot von Korruption und Bestechung
  • Achtung der Grundrechte der Mitarbeiter
  • Verbot von Kinderarbeit
  • Gesundheit und Arbeitsicherheit der Mitarbeiter
  • Berücksichtigung von Umweltschutz und Sicherheit im Umgang mit Gefahrstoffen
  • Verbot von Diskriminierung jeder Art
  • Löhne, die dem gesetzlichen Mindestlohn bzw. den geltenden Industriestandards entsprechen

ZVEI-Code of Conduct

REACH ist eine Verordnung der Europäischen Union. Sie wurde erlassen, um Mensch und Umwelt vor den Risiken zu schützen, die durch Chemikalien entstehen können. Dazu zählt auch, diesen Schutz zu verbessern und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit der chemischen Industrie europaweit zu erhöhen.

Als Hersteller von elektronischen Produkten ist die KSG GmbH im Sinne von REACH als »nachgeschalteter Anwender« einzustufen. Unsere Leiterplatten sind Erzeugnisse und entsprechen den angeführten Verordnungen beziehungsweise Richtlinien.

REACH steht für »Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe« (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals) und ist seit 1. Juni 2007 in Kraft.

Hier finden Sie detaillierte Informationen zur REACH-Verordnung:

https://echa.europa.eu/de/regulations/reach/understanding-reach

KSG: Allgemeine Stellungnahme zu REACH

KSG: Allgemeine Stellungnahme zu ROHS

Am 19. Mai 2017 wurde die Verordnung (EU) 2017/821 veröffentlicht. Sie legt die Sorgfaltspflichten fest, die EU-Importeure in der Lieferkette von bestimmten Mineralien und Metallen aus Konflikt- und Hochrisikogebieten einhalten müssen. Die EU will mit dieser Verordnung zur verantwortungsvollen Handelsstrategie für Mineralien aus Konfliktgebieten beitragen. Das bedeutet: es werden bewaffnete Konflikte eingedämmt, die durch Erträge aus dem Mineraliengeschäft in Konfliktregionen finanziert werden. Ganz einfach, indem eine verantwortungsvolle Beschaffungspraxis von EU-Unternehmen in Bezug auf Zinn, Tantal, Wolfram und Gold aus solchen Gebieten etabliert wird.

Als verantwortungsbewusstes Unternehmen beziehen wir keine Rohstoffe, die als »Konfliktmineralien« bezeichnet werden aus konfliktbehafteten Regionen der Welt. Diese Materialien werden in Zentral-Afrika abgebaut – vor allem in der Demokratischen Republik Kongo (DRC). Von unseren Lieferanten erwarten wir die gleiche Strategie und lassen uns regelmäßig die Einhaltung der Verordnung EU 2017/821 bestätigen.

Unsere detaillierte Kundeninformation zu Konfliktmineralien und Konfliktländern finden Sie hier.

Kundeninformation zu Konfliktmineralien und Konfliktländern